Dienstag, 26. Dezember 2017

Rezension zu "Bis ans Ende meiner Welt"

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag!
Autorin: Emilia Lint
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 319
Preis: 10,00 Euro
erschienen am 16. Oktober 2017 



Inhalt


Juliane ist 35 Jahre alt, als sie eine furchtbare Nachricht wie ein Faustschlag trifft. Sie hat Krebs, der Tumor in ihrem Kopf ist unheilbar. Auf der Heimfahrt vom Krankenhaus verunglückt vor ihr auf der Autobahn ein Schlachtpferdetransport. Sie rettet impulsiv einen Wallach, den sie auf den Namen »Lazarus« tauft. Zu Hause angekommen beschließt sie, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Sie packt ihren alten Wanderrucksack, schreibt Abschiedsbriefe und bricht mit Lazarus auf. Und mit jedem Schritt mehr wandelt sich ihre Flucht vor der Krankheit zu einer Reise zu sich selbst ...


Meine Meinung 


Kurz nachdem sie aus dem Krankenhaus mit ihrer schlechten Nachricht zurückkommt, wird sie Zeugin eines Unfalles bei dem sie sich mit dem sturen Pferd Lazarus anfreundet. Kurzhand beschließt sie die letzten Wochen auf Wanderschaft zu gehen und die Zeit zu genießen.
Die Handlung an sich konnte mich leider nicht richtig überzeugen, da es zu einem sehr unlogisch ist, dass sie gleich am nächsten Tag auf nimmt Wiedersehen abhaut und nie wieder zurück schaut und zum anderen langweilt einen die Handlung die erste Hälfte des Buches. Sie trifft zwar einige Leute, aber die Handlung bleibt ziemlich oberflächlich. Erst als sie zusammen mit Arkadij eine Alpenüberquerung macht, nimmt die Geschichte an Fahrt auf.
Auch die Hauptperson bleibt ein wenig blass. Sie ist zwar eine starke Kämpferin, die alles für ih Pferd tut und ihren Mann schon lange nicht mehr liebt, aber eine Reise zu sich selbst ist es nicht wirklich. Sie hat zwar viele Dinge neugelernt und sich veränderte allerdings schafft es die Autorin nicht diese Verwandlung gut rüberzubringen.
Die Idee mit dem besten Freund als Pferd ist an sich ziemlich gut und Lazarus passt wirklich gut in diese Geschichte mit seinen sturem Kopf, allerdings ist es eher langweilig zu lesen, wie sie mit ihm durch die Wälder wandelt und sich die Handlung mehr oder weniger immer wieder erholt.
Erst das letzte Drittel konnte mich so richtig für das Buch erwärmen und ab da an hab ich dann gefallen an der Geschichte gefunden. 


Fazit


Ein Buch, dass zwar ganz nett ist, aber man nicht unbedingt gelesen haben muss. Jedem Pferdeliebhaber wird die Freundschaft zwischen Juliane und Lazarus aber sicher gut gefallen. Die erste Hälfte des Buches ist ziemlich langweilig und wird erst nach der Hälfte besser.
Insgesamt 2,5 von 5 Sternen. 

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